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Fotografie Challenge an:

5 Tipps für perfekte Flatlays

Es gibt unzählige Möglichkeiten ein Foto zu machen. Natürlich kommt es in erster Linie darauf an, was Du überhaupt fotografieren und in Szene setzen möchtest. Heute stelle ich Dir das so genannte Flatlay vor.

Flatlays sind Fotos bei denen Gegenstände wie z.B. eine Kaffeetafel, Frühstück im Bett oder Produktfotos von oben herab fotografiert werden (Vogelperspektive). Dabei ist es immer wieder wichtig, wie Du Dein Flatlay stylst, denn davon „lebt“ am Ende das Foto.

Tipp Nr. 1 = Ordnung und Chaos:

Es gibt 2 unterschiedliche Varianten ein Flatlay zu gestalten. Entweder sind die Gegenstände absolut ordentlich angeordnet, verfolgen Linien, sind symmetrisch oder es gibt unaufgeräumte Flatlays, die sind chaotisch und völlig durcheinander. Beides hat seinen Charm, probier aus, was besser aussieht und zu deinem Ergebnis passt. Es kommt eben immer darauf an, was Du fotofrafieren möchtest. In manchen Fällen ist das Chaos sehr spannend, in anderen ist es wichtig, dass Dein Foto aufgeräumt aussieht. Ich persönlich mag beide Varianten sehr gerne und bin ein großer Flatlayfan.

 

Tipp Nr. 2 = Was Du für das Flatlay brauchst:
Flatlays sind die perfekten Fotos für Deine Handykamera. Wenn Du gerade anfängst Fotografieren zu lernen, sind Flatlays ein sehr guter Einstieg. Denn bei Flatlays kommt es viel mehr auf das Styling an, als auf Deine Fotografiekenntnisse. Und deswegen auch meine Empfehlung es am Anfang gerne einmal mit dem Handy zu probieren, denn das hast Du schnell zur Hand und Du kommst direkt in den „einfach-mal-machen-Modus“.
 
Was Du für Dein erstes Flatlay brauchst:
 
1.) Untergrund: z.B. Tonpapier aus dem Schreibwarengeschäft, Tapete, Geschenkpapier, Tischdecke oder einfach den Fußboden, etc.
 

2.) Deko: Gegenstände Deiner Wahl (Kaffeetasse, Stift, Tuch, Schmuck, Schuhe, Handtasche, Buch, Kerze, Croissant, Donut, etc.)

 

Tipp Nr. 3 = Wo Fotografieren
Flatlays kannst Du ganz einfach auf dem Fußboden stylen. Hier ein Beispiel, wie das bei mir aussieht.
Gehe möglichst nah an ein Fenster ohne direktes Sonnenlicht. Warum kein Sonnenlicht, weil Du sonst zu starke Schatten bekommst, die wir nicht wollen. Das Licht soll weich sein und Dein Flatlay gut ausleuchten.

 

Tipp Nr. 4 = Wie und womit Fotografieren
Du hast zwei Möglichkeiten. Entweder Du verwendest Dein Smartphone oder Deine Kamera. Ich empfehle Dir am Anfang ein Handy, denn so kannst Du Dich erst einmal um den Bildaufbau und das Styling kümmern und brauchst Dir keine Gedanken über die Technik oder Bildeinstellung an der Kamera machen. Bei einem Flatlay soll nämlich das gesamte Foto knackig scharf und im Fokus sein und wir müssen noch nicht an Unschärfen im Hintergrund etc. denken.
Handy:
Nimm nun Dein Handy in die Hand und fotografiere in unterschiedlichen Winkeln. Dein Körper ist Dein natürliches Stativ, steh fest mit beiden Beinen am Boden, halte Deine Hände möglichst ruhig und mache nun das Foto.
Tipp: Um Verwacklungen zu minimieren, verwende den Selbstauslöser/Timer Deiner Handykamera. Und wenn Du jetzt noch mehr aus Deiner Handykamera heraus holen möchtest, habe ich noch einen weiteren Tipp für Dich. Lade Dir die kostenlose App von Adobe-Lightroom-Mobile herunter und benutze die Kamera, die sich in der App befindet.

Also App runter laden, App öffnen und dort auf das Kamerasymbol klicken und mit dieser Kamera das Foto machen. Und schon bist Du im nächsten Schritt angekommen, der Bildbearbeitung. 

Tipp Nr. 5 = Bildbearbeitung
Wenn Du nun das Foto gemacht hast, solltest Du es noch weiter bearbeiten, um das Beste aus Deinem Foto heraus zu holen. Das kannst Du entweder am Rechner machen oder per App direkt auf Deinem Handy.
Als Desktop-Programm kann ich dir Lightroom von Adobe empfehlen. Es bietet Dir umfangreiche Bearbeitungsmöglichkeiten. Viele Profi-Fotografen, Influencer und Blogger arbeiten damit, weil es tatsächlich sehr viele Vorteile bietet, gerade wenn es darum geht, viele Fotodaten zu verarbeiten. Hier mal ein kurzes Beispiel. Wenn ich bei einem Shooting mehrere hundert Fotos gemacht habe, dann kann ich diese in meinen Lightroom Katalog laden und die Stapelverarbeitung anwenden, dabei werden dann alle Fotos mit den gleichen Einstellungen bzw. Presets versehen. Das spart natürlich enorm viel Zeit.

Wenn wir jetzt davon ausgehen, dass Du Dein Foto mit dem Handy gemacht hast, am Besten direkt mit der Kamera der Lightroom-Mobile App, dann kannst Du direkt in der App bleiben und dort Dein Foto weiter bearbeiten. Stelle den Kontrast ein, zieh die Helligkeit nach oben, stelle es kühler oder wärmer ein etc. :

 

Hier noch ein paar Infos zur Lightroom Mobil App:
Es gibt eine kostenlose Version und zusätzlich eine kostenpflichtige Premium Version die noch weitere Bearbeitungsmöglichkeiten bietet. Hier mal ein kleiner Auszug:
 
Kostenlose Version:
– Aufnehmen im Profi Aufnahmemodus von Lightroom CC – hole das Beste aus Deiner Smartphone Kamera heraus
– Bildbearbeitung
– Presets anwenden
– Teilen der bearbeiteten Fotos
 
kostenpflichtige Premium Version:
Bearbeiten von DNG/RAW-Fotos
Vorgaben und Profile synchronisieren
Reparaturwerkzeuge
1 TB Cloud Speicher

Jetzt aber ersteinmal viel Spaß beim Ausprobieren. Teile Deine Flatlay Fotos gerne mit uns in der Facebook Gruppe oder bei Instagram indem Du mich dort markierst.

FOLGE MIR HIER:

Nora Lange

Mehr über mich und meine Arbeit als
Fotografin und Moderatorin findest du hier: